Willkommen bei der BUND Kreisgruppe Hameln-Pyrmont
Umweltinformationen aus unserem Landkreis Hameln-Pyrmont (wer regelmäßig über Neuigkeiten auf dieser Seite informiert werden möchte, kann sich für unsere BUND-Info hier eintragen: http://hameln-pyrmont.bund.net/newsletter/ (hier findet man auch die jeweils aktuellen Newsletter):
Achtung: Sa. und So. Energiesparforum in Hess. Oldendorf!
Hier die Anzeige in der DEWEZET vom 21.01.2012. Zum Vergrößern einfach draufklicken. Auch der BUND ist gemeinsam mit der Energiegenossenschaft Weserbergland mit einem Infostand auf der kleinen lokalen Messe in Hess. Oldendorf vertretern. Pressebericht der DEWEZET online unter: www.dewezet.de/portal/startseite_Sind-die-Heizkosten-kuenftig-noch-zu-bezahlen-_arid,396228.html
Besuchen Sie uns doch einmal.
Termininfo: E.ON Kernkraftgespräch mit Klimawandelleugner
Wie auf der Internetseite der CDU Emmerthal zu lesen ist, lädt im Februar die Fa. E.ON zu einem Kernkraft(Lobby)gespräch nach Grohnde ein.
Es referiert demnach der Diplom-Geologe Herr Prof. Dr. rer.nat. Friedrich-Karl Ewert zu Themen "Energiewende, Ausbau reg. Energie und Lösung der Endlagerfrage"
Herr Ewert zählt zu den sog. Klimaleugnern und hat am 17.07.2009 unter den Briefkopf des Europäischen Institut für Klima und Energie e.V. (EIKE) einen Brief an Frau Merkel mit unterzeichnet.
Auszug: "Inzwischen wurde die Überzeugung vom Klimawandel und dessen menschlicher Urheberschaft zu einer Pseudoreligion entwickelt. Ihre Verfechter stellen nüchtern und sachbezogen analysierende Realisten, zu denen ein Grossteil der internationalen Wissenschaftlerelite gehört, bedenkenlos an den Pranger. Im Internet findet man zum Glück zahlreiche Arbeiten, die detailliert nachweisen, dass es keinen durch anthropogenes CO2 verursachten Klimawandel gibt."
Man bezeichnet sich dort als "Klimarealisten". Herr Ewert gehört dem "Fachbeirat" von EIKE an. Hintergrundinfos zu "EIKE" findet man z.B. unter:
http://www.sueddeutsche.de/wissen/klimaskeptiker-wir-brauchen-keine-klimaforscher-1.6518
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/
http://michaelsclimate.wordpress.com/?s=eike
de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4isches_Institut_f%C3%BCr_Klima_und_Energie
Die Kernkraftgespräch sind reine Marketingveranstaltungen der Atomkraftlobby. 2011 war als Referent der "Populäre Anwalt für die Atomkraft", der frühere ZDF-Meterologe Dieter Walch Gast bei E.ON. Siehe Dewezet: http://www.dewezet.de
Man kann nur hoffen, dass die Zuhörer/innen die Aussagen dieser Werbeveranstaltungen nicht unreflektiert übernehmen...
Stromspeichervortragbericht...
Die Weserberglandnachrichten berichteten ja schon ausführlich über den Vortrag des Energieforums.
Hier jetzt eine Einschätzung zum Abend von unserem NUZ-Umweltberater Thomas Kuper:
DEWEZET-Bericht:
Die DEWEZET berichtete am 16.01.2011 ausführlich über unsere Strategietreffen.
Nachzulesen unter: www.dewezet.de/portal/lokales/aktuell-vor-ort/hameln_Anfangs-wurden-die-Umweltschuetzer-noch-belaechelt-_arid,395297.html
Renettennews...
Anstatt dem Sonntag tastenklappernd mit dem Erstellen von Umweltmeldungsneuigkeiten für die Homepage zu verbringen klingelt mich Thomas Hülsen vom Schreibtisch weg zur Wildniswiese. Die dritte Sertürner Renette galt es zu pflanzen und an dieser ehrenvollen Handlung wollte/durfte ich teilhaben. Gepflanzt hat Thomas aber so ein bischen geholfen und fotokokumentiert habe dich dann doch. Anderthalb Stunden sinnstiftende Arbeit bei schönem Wetter in der jetzt doch kälter werdenden Natur. Es war schön!
Die spannende Frage aber wie lange wohl schon die Plastiktüte der Bogal Obstgenossenschaft im Erdreich unzerrottet gelegen hat, wird sich wohl nicht klären. Die Pflanzlochgrabung brachte sie ans Sonnenlicht wo sie dann hoffentlich dem Verfall anheimgeht.
Die andere Renette wurde schon vor einiger Zeit mit tatkräftiger Hilfe von Schülern der Serrtürner Realschule an der Schule eingebuddelt. Auch dazu eine Bildercollage.
1. Treffen des Anti-Atom-Plenums Weserberland im neuen Jahr
Hier eine Info des AAP WBL:
Liebe Mitstreiter und Freunde im Antiatomplenum Weserbergland, mit frischer Kraft ins neue Jahr- allen noch alles Gute und bleibt gesund – denn es warten viele wichtige Aktionen auf uns. Am Mittwoch, 19.00 Uhr treffen wir uns das erste Mal in diesem Jahr und haben schon wieder ein volles Programm – zahlreiche Aufgaben, die wir bei der Regionalkonferenz am vergangenen Wochenende in Bielefeld zusammengetragen haben, können wir unterstützen. anti-atom.org
E.ON-Einblick und gegenläufiger DEWEZET-Terrorgefahrbericht
Am Samstag war wieder Einblick-Zeit. In unregelmäßigen Abständen berichtet E.ON in der Zeitung für die Nachbarn des KKW Grohnde (DEWEZET-Werbebeilage) über die Hohen Sicherheitsreserven, die Arbeitssicherheit die im Focus steht und acht Kernkraftwerke , die alle technisch auf der Höhe der Zeit seien und für den Beginn der Engeriewende für immer abgeschaltet (werden mussten).
Das ist die eine Sichtweise.
Nur zwei Tage vorher berichtete die DEWEZET über Terrorgefahr und erforderlichen Terrorschutz auch am Standort Grohnde. Lese: www.dewezet.de/portal/startseite_Atomaufsicht-befuerchtet-Terrorgefahr-am-AKW-_arid,394447.html
Ich denke der letztere DEWEZET bericht und das was dahinter steht straft deutlich den suggerierten Sicherheitseindruck des E.ON Werbeblättchen lügen.
Problem hat E.ON derzeit auch mit seinem geplanten Brennelementetransport von Sellafield nach Grohnde. Lese: www.weser-kurier.de/Artikel/Bremen/Politik/516471/Unternehmen-sagt-Atomfuhre-ueber-Bremen-ab.html
Volles Haus auch beim Energieforum:
Bericht auf der Seite der Weserberglandnachrichten. Weiterlesen unter: http://www.weserbergland-nachrichten.de
Vereinswegwerfmentalität (?)
Ein Kommentar oder besser Überlegungen eines Vorsitzenden, der interen Entwicklungen sieht, den Aufbruch spürt und sich dennoch Sorgen macht.
Licht/Schatten - Wegwerfmentalität oder Geschäftsbelebung? Gedanken zum Download
Lohas Lifestyle oder FDP-Sitzungsratssaal ins Hochzeitshaus?
Die FDP macht Druck und stellt einen Antrag über den in der Kreistagssitzung am 13.03. entschieden werden soll. Das Hochzeitshaus soll demnach als Ratssaal für Sitzungen repräsentativ genutzt werden.
Die DEWEZET recherchiert (http://www.dewezet.de/portal/lokales/aktuell-vor-ort/hameln_Geheimniskraemerei-um-neuen-Mieter-_arid,394766.html) und es stellt sich die Frage was ist "Lohas Lifestyle".
Kerninfo der Internetseite: http://www.lohas.de/:
Lifestyles of Health and Sustainability, was etwa bedeutet:
"Ausrichtung der Lebensweise auf Gesundheit und Nachhaltigkeit".
Neue Werte, neues Bewusstsein, die Bedürfnisse der Menschen richten sich nach Innen, eine Umkehr der Lebensweise nach Selbstkenntnis, nach Stressfreiheit und Entschleunigung, Gesundheit, Nachhaltigkeit und Beständigkeit. Dies alles mündet in eine Nachfrage von wirtschaftlich, gesundheitlich und ökonomisch sinnvollen Produkten und Dienstleistungen. ...
Gehört habe ich bisher von dieser Gruppe/Organisation/Firma noch nichts. (herral)
Die etwas anderen Gedanken zum Hochzeitshaus:
Da hat nun unsere Stadt eine echtes Pfund stehen.
Vielmehr haben unsere Altvorderen hunderte Tonnen an Wesersandstein fein gemetzt und kunstvoll zu einem Bauwerk sondergleichen gefügt, nicht ahnend, daß das stolze Gebäude im 21. Jahrhundert abgängig ist. Hat ja keine Tiefgarage.
Keiner will es, niemand braucht es.
Niemand Entscheidendes wagt dem glockenbehangenem Giebel eine neue Richtung zuzuweisen, außer ihn zu einem Tempel des Konsums zu degradieren.
Dieser Tempel steht aber bereits schräg gegenüber, in ehrwürdigen Gemäuern einen Neuen zu errichten, grenzt an Blasphemie.
Städtischerseits wird ein Konzept gesucht, das aus jeder Verantwortung befreit. Hatte man doch bereits vor Jahren richtig danebengegriffen.
Ein neues Gebäudekonzept muss leicht und beschwingt sein, so daß Hamelner Ratshonoratioren nicht überfordert werden. Irgend einen Schnickschnack auf Busladungen aus Wanne-Eikel oder Bottrop ausgerichtet.
Irgend einen Käsequark beheimaten, den eine HMT rühren kann. Vielleicht eine Lounch für eine eingekaufte Päpstin? Einen ganzjährigen Weihnachtsmarkt mit Glühweingelagen im August?
All diese Gedanken werden dem Gebäude schwerlich gerecht aber zeigen den Horizont auf, an dem der sonst zart gegliederte Sandstein-Koloss bald stehen könnte.
Ein Horizont der Armut in Fülle, an dem eine Stadt scheitert und sich nicht in Lage zeigt, einem ihrer wertvollsten Gebäude eine würdige Aufgabe zuzuweisen. (hütho)
Bestnoten für die Klimaschutzagentur
Große Resonanz bei Fragebogen-Aktion zu "Mach Dein Haus fit" in Emmerthal.
Die Klimaschutzagentur informiert: Pressemitteilung als download
Streit um die Fußgängezone nächster Teil....
Das Interview "Nachgefragt" bei radio aktiv führte zu Nachfragen:
a) die DEWEZET recherchiert und berichtete heute über ein Summe von 540.000 Euro, die von ihr im Haushaltsentwurf 2012 für die Sanierung der Nebenstraßen der Fußgängerzone eingebracht werden. Vollständiger Bericht unter: www.dewezet.de/portal/lokales/aktuell-vor-ort/hameln_Lippmanns-Vorschlag-stoesst-auf-Widerstand-_arid,393889.html
b) radio aktiv hat beim BUND nachgefragt. Das Interview dazu ist unten eingestellt.
c) die DEWEZET hat bei den Anwohnern nachgefragt. Die Vorankündigung zum Bericht steht mit dem Titel "Anlieger wollen keine Komplettsanierung" unter: www.dewezet.de/portal/lokales/aktuell-vor-ort/hameln_Anlieger-wollen-keine-Komplettsanierung-_arid,394078.html
Neue Umweltgruppe gegründet
Am 9.3.2011 hatte Marion Hecht auf Einladung des BUND im Rahmen unseres Monatstreffens einen Vortrag zur Transition Town-Bewegung gehalten.
Kurzer Verlaufsbericht siehe: hameln-pyrmont.bund.net/themen_und_projekte/stadtentwicklung_hameln/
Marion Hecht hat jetzt zusammen mit unserem ehemaligen Klimaschutzsprecher eine neue, eigenständige Umweltgruppe im Weserbergland gegründet.
Die DEWEZET vom 10.01. berichtet nebenstehend.
Tropenholzverzicht im Hallo am Sonntag
Die Sonntagszeitung berichtete am 8.1.2012 zum Thema Tropenholzverzicht:
www.hamelner-markt.de/portal/startseite_Stadt-soll-kein-Tropenholz-mehr-verwenden-_arid,393149.html
Beschlussvorschlag: Beratende Stimme des NUZ im Umweltausschuss
Am 11.01. wird im Verwaltungsausschuss, am 18.01. im Rat über die Beratende Mitwirkung eines Vertreters das Natur- und Umweltschutzzentrums im Ausschuss für Umwelt, Nachhlatigkeit und Klimaschutz beraten. Nebenstehend die Beschlussvorlage.
Ein Anerkennung unserer langjährigen Arbeit und natürlich auch Verpflichtung zum weitermachen.
Vorangegangen war ein Geschäftsordnungsantrag der Gruppe CDU/Grüne/Unabhängige. Mit diesem Antrag wurde übrigens auch die Bürgerfragestunde in den Ausschussitzungen erweiteret. Jeweil 15 vor und nach den Sitzungen haben jetzt die Zuhörer die Möglichkeit sich zu Wort zu melden.
Der Antrag wurde übrigens einstimmig (!) beschlossen.
Überregionale Veranstaltungstipps:
Die Vorbereitungen für die nächste „Wir haben es satt!“Demo am 21.1.2012 in Berlin laufen auf Hochtouren.
Leider haben wir es als örtliche BUND-Gruppe nicht geschafft, einen eigenen Bus oder auch Aktionsaufruf zu organisieren.Der BUND Springe aber bietet Mitgfahrgelegenheit in seinem Bus von Springe nach Berlich:
Startort und Startzeit: 31832 Springe, Bahnhof_ Abfahrt: 7:00 Uhr
Preise: 20,00 Euro / Person
Zustiegsmöglichkeiten nach bisheriger Planung: Steinkrug (Wennigsen) - Bennigsen - Pattensen
Kontaktdaten für Bustickets:
Günther Bauermeister
BUND OG Springe
Tel.: 05041 - 5201
Mail: guenther.bauermeister@bund.net
Bundesweite Aktionshomepage: http://www.wir-haben-es-satt.de
Die BUND-Kreisgruppe Hannover lädt zudem ein, zu einer sehr hochkarätigen Podiumsdiskussion zur Agrarpolitik:
Bauer hält Hof
13. Januar 2012 18:30 Uhr 20:30 Uhr
hier weitere Infos
Umweltpressewochenspiegel - 1. KW 2011
Hier ein Streifzug durch die Presseberichte der ersten Woche in 2011:
1.) Soltecärger: Immer noch hängen Werbeplakate für die Soltec im Stadtgebiet. Wir hatten schon im Oktober auf die nicht abgehängte Werbung hingewiesen. Es fragt sich, ob die Verantwortlichen mit geschlossenen Augen durch unserer Stadt gehen. Dabei geht es hier nicht um eine "Hausmeister-Krause-Ordnungsfimmel". Es ist schlicht Anti-Werbund für die nächste Soltec. Zum DEWEZET-BERICHT
2.) Wo sollen wir sparen?: Am 3. Januar veröffentlichet die DEWEZET eine Themenliste. Aufgeführt wird neben der bisherigen Fußgängerzone ein Finanzbedarf für Ritter- und Emmernstraße, das Hochzeitshaus oder die 18.600 Euro jährlicher Zuschuss für die Klimaschutzagentur... Zum DEWEZET-Bericht
3.) Die Ortsumfahrung Aerzen wird insgesammt 5 Mio. Euro teurer.: Genau nachgerechnet sind es soger 5,2 Mio Euro. Laut DEWEZET beläuft sich die erzeitige Planung sind 14,9 Mio Euro. Vorher waren es "nur" 9,7 Mio Euro. Entspricht einer Kostenexplosion von 53,6 %. Dieses erschließt sich als Meldung aber nur für den aufmerksamen Leser. Was solls. Zum DEWEZET-Bericht. Zum radio aktiv Bericht. Geld für einen Umbau der "alten" Ortsdurchfahrtsstraße ist demnach aber nicht eingeplant.
4.) FairTraid im Landkreis?: Ein schöner Bericht, eine gute Aktion. Aufruf zur Bildung einer lokalen Steuerungsgruppe "Fair Traide Landkreis". Zum DEWEZET-Bericht. Zum radio aktiv Bericht 1 / radio aktiv Bericht 2 .
5.) Baumgefahren: Auf die Titelseite des Hamelner Lokalteiles brachten es mit gewohnt spektakularen Formulierungen die gefährlichen Bäume. Hintergrund war ein umgestürzter Baum. Richtig, Bäume können bei Stürmen entwurzelt werden und stellen demnach ein Risiko da. Will man dieses Risiko minimieren, dann darf man keine Bäume pflanzen oder stehen lassen. Darf man Risiken in Relationen setzten? Wie hoch ist die warscheinlichkeit, durch einen umstürzenden Baum zu tode zu kommen? Stirbt es sich statistisch schneller durch Verkehrsunfälle oder durch Tötungsdelikte? Nun lassen wir das mal so stehen und denken uns unseren Teil. Die Wirkung dieses Berichtes auf Stadtbild und dem Handeln der heimischen "Baumkontrolle" ist mir dennoch klar. Hoffen wir auf realitische Risikoabwägungen. Zum DEWEZET-Bericht.
6.) Umwelt-Körtner?: Wußten Sie, dass die CDU MdL Frau Körtner im Ausschuss für Umwelt und Klimaschutz gearbeitet hat?
Zum Bericht über 19 Jahre Landtagsarbeit der DEWEZET
7.) Klimaschutzagenturarbeit in Bad Pyrmont: Ein langer Bericht (auf Anfrage?) über ein verstärktes Engagement der Klimaschutzagentru in Bad Pyrmont veröffentlichte die DEWEZET am 6.1. Der Bericht ist leider nicht online verfügbar.
Rückblick zum Rückblick - 2011 in der DEWEZET
Ich lese immer mit Spannung den lokalen Jahresrückblick der DEWEZET. Welche Lokalthemen sind es den Redakteuren wert, noch einmal besonders genannt zu werden?
Drei Rückblickthemen haben mich besonders berührt:
1. Erfreulich: Das Thema Atomprotest stand ganz vorne im Jahresrückblick. TOP 1 Bild: die wehende Anti-AKW-Sonne vor dem Kraftwerk in Grohne. Dahinter steckte viel Arbeit (auch vom BUND) und das traurige Unglück in Fukushima. Aber auch die Asse II, das Gorleben/Endlagerthema und letztlich auch unser Zwischenlager und Sicherheitsfragen zu Störfällen in Grohnde. Das Risiko tickt mit jedem Tag und auch nach Fukushima arbeiten Leute an einer Strategie für den Weiterbetrieb von Grohnde und am Verhindern der Schaffung von alternativen Stromprojekten. Wir müssen unablässig wachsam sein.
2. Traurig: Das Schicksal eines Menschen (Klaus-Dieter Jösten), der sich über zwei Jahrzehnte für die sozialen Belange in unserer Stadt verdient gemacht hat, machte mich noch einmal betroffen. Auch wir als BUND hatten von der unbürokratischen (und wohl auch unwirtschaftlichen) aber pragmatischen Art des ehemaligen Leiters der Jugendwerkstatt profitiert. Über Jahre durften wir die Räume des EXPO-Cafes für unserer größeren Veranstaltungen nutzen. Es spielte keine Rolle, ob der Getränkeverkauf die Personalkosten für die Bedienung und den Unterhalt des Cafes einspielte. Brauchten wir etwas, so zum Beispiel einen Infostand-Spiegel, so hat die Tischlerwerkstatt geholfen. Ich sage hier noch einmal ausdrücklich DANKE an K.-D. Jösten. Bei uns wirst du in guter Erinnerung bleiben.
3. Ärgerlich: Alles ist schön, alles ist gut?: Laut Frau B. Niemeyer ist das Ergebnis der Neugestaltung der HM-Fußgängerzone überzeugend. "selbst viele der schärfsten Kritiker seien verstummt". Was soll man denn auch noch sagen, Frau Niemeyer. Es ist entschieden, damit wurde es gemacht. Wenn wir in den jüngsten Berichten der DEWEZET über das "Sparen" debattieren, z.B. um eine Verkleinerung der Stadtbücherei, so sollten wir dennoch die Luxus-Mehrkosten für die 100% Natursteinvariante in Erinnerung behalten. Die Verantwortlichen haben 2011 Prioritäten gesetzt. Man mag das Pflaster der Fußgängerzone oder auch vielleicht auch das neue Rattenfängertheater im Museum schön finden. Man darf aber auch nicht die Augen davor verschließen, was das ganze gekostet hat. Aufwand und Nutzen in Relation zu setzen - erst danach ergibt sich die Summe des Erfolges.
(herral)
Presserückblick II: Man darf nicht die Frösche fragen...
Die DEWEZET veröffentlichte am 27.12.2011 in einem Bericht von Brigitte Niemeyer zur interkommunalen Zusammenarbeit eine interessante Hintergrundinformation zur Einrichtung einer eigenen Unteren Naturschutzbehörde bei der Stadt Hameln:
Zitat: "Dass Hameln sowohl eine eigene Untere Naturschutzbehörde als auch eine eigene Untere Wasserbehörde hat, …, hat ohnehin keinen vernünftigen Grund, sondern ein ganz spezielle Geschichte. Es war Hamelns Oberstadtdirektor Werner Lichtenberg, der Mitte der 90 Jahre die bis dato ausschließliche beim kreis vorhandenen Instanzen auch im Rathaus etablierte. ER versprach sich davon eine gefälligere Zuarbeit bei der Aufstellung städtischer Bebauungspläne. „man darf nicht die Frösche fragen, wenn man einen Teich trocken legen will“ …"
Vielleicht erklärt dieses Strategie, warum wir es als Umweltschutzverband so schwer haben, auch mit der eigentlich aus unserer Sicht "befreundeten" Unteren Naturschutzbehörde. Wurden die Mitarbeiter damals eingestellt mit der Motivation, genau das Gegenteil zu tun, was eigentlich ihre Aufgabe wäre?
Mitte der 90 Jahre war es eine Forderung des BUND Hameln, den Naturschutz im Stadtgebiet Hameln durch eine eigene, bei der Stadt angesiedelte Abteilung einen besonderen Stellenwert einzuräumen. Wir hofften damals auf einen höheren Stellenwert für den Naturschutz in der Stadt Hameln, eine bessere verwaltugngsinteren Vertretung der Umweltbelange. Wie naiv waren wir doch, benutzte man damals unsere Forderung, um genau das Gegenteil zu tun. Eigene weisungegebundene Mitarbeiter, die das umzusetzen haben, was sich eine Verwaltungsspitze so wünscht. Vielen Dank! (herral)
Der DEWEZET-Bericht ist leider nicht online abrufbar.
Beschlussvorschlag Tropenholzverzicht und BUND Brief dazu:
Derzeit befindet sich ein Antrag der Gruppe CDU/Grüne/Unabhängige in der Beratung:
B e s c h l u ß v o r s c h l a g :
Beim Bau z.B. von Bänken, Brücken und Geländern sind heimische Hölzer, möglichst aus dem heimischen Stadtwald oder aus der Region, zu verwenden.
Vorlagendokument: Verwendung heimischer Hölzer...
Thomas Hülsen hat für den BUND einen Brief an die Verwaltung und die Ratsfraktionen mit Hintergrundinformationen zum Thema erstellt
BUND Brief vom 4.1.: Hintergrundinfo Termoholz
Ausgangspunkt war unsere Kritik an den neuen Bänken in der Fußgängerzone. Weiterführende Infos und Presseberichte siehe: http://hameln-pyrmont.bund.net/archiv/2011/oktober_2011/
Siehe auch: www.dewezet.de/portal/lokales/aktuell-vor-ort/hameln_Vorrang-fuer-heimische-Hoelzer-_arid,389993.html
herral
Pressemitteillung des Energieforum Weserbergland
Am 30.06.2011 hat der Deutsche Bundestag in einem historischen Beschluss über alle Parteigrenzen hinweg den Ausstieg aus der Atomenergie bis 2021 beschlossen.
Der unvermeidliche Wandel zu Erneuerbaren Energien stellt die zentrale Herausforderung in der Energieversorgung dar – auch in unserem Landkreis. Und schon werden Stimmen laut, die Windparks in der Nordsee, oberirdische Stromtrassen von Nord nach Süd und Pumpspeicherkraftwerke in Norwegen fordern.
Es ist unbestritten, mit Erneuerbaren Energien sind die Stromnetze größeren Schwankungen unterworfen, deshalb brauchen wir Intelligente Netze und müssen den Strom zwischenspeichern. Aber lässt sich das alles nicht auch dezentral regeln? Wäre es nicht wünschenswert, dass unsere lokalen Handwerksbetriebe von der Energiewende profitieren, dass Verbraucher zu Miterzeugern werden, dass hier vor Ort neue Arbeitsplätze entstehen, die Kommunen und ihre BürgerInnen am Wertschöpfungsprozess beteiligt werden?
Am 13.01.2012 wird Valentin Hollain von Eurosolar e.V. über den aktuellen Stand der Speichertechnologien und ihrer Anwendbarkeit in der Praxis referieren.
Der Verein Eurosolar e.V. wurde einst von Hermann Scheer († 2010) gegründet. Informationen zum Verein finden Sie unter: www.eurosolar.de/de/index.php.
Einen tieferen Einstieg in das Thema gewährt Ihnen die Sonderausgabe der Zeitschrift renews, deren Schirmherr Klaus Töpfer ist:
www.unendlich-viel-energie.de/uploads/media/29_Renews_Spezial_Strom_speichern_apr10.pdf.
Wir hoffen, Sie zu unserem Vortragsabend begrüßen zu dürfen.
Mit regenerativen Grüßen
Werner Anders und Jan-Peter Muschner
Interessante Veranstaltungsreihe in Hessisch Oldendorf
Detailierte Infos bei uns unter: TERMINE
Neujahrsgespräch: Nachgefragt - der Landrat bei radio aktiv
Sendemittschnitt vom 01.01.2012. Der Landrat Rüdiger Butte im radio aktiv Interview mit Susanne Gerland.
Hier ein Ausschnitt zum Thema Klimaschutz/Energie:
MP3 - 6,5 Minuten - Landrat zum Thmea Energie HM-PY
Das vollständige Interview finden sie unter:
BUND-Infos Dezember 2011
Die BUND-Infos aus dem Dezember 2011 sind archiviert unter:






































































